2018 09 13 samuel drews kesseltal

Trotz Rückschlägen nicht den Faden verloren

Samuel erreicht beim 7. Lauf zur deutschen Autocrossmeisterschaft das 6. Podium in dieser Saison. Das für ihn wohl ereignisreichste Rennwochenende fuhr Samuel am 08.09. - 09.09.18 beim MC Kesseltal im bayrischen Brachstadt.

Auf dieser Rennstrecke wies der Untergrund eine völlig andere Beschaffenheit auf, als die Rennstrecken zuvor. Der größte Teil der Strecke hatte einen lehmartigen Boden, der sehr hart und rutschig war. Andere Streckenabschnitte aus Teer sorgten für guten Grip und hohe Geschwindigkeiten.

Im freien Training freundete sich Samuel mit der Strecke sehr schnell an und dass Sie ihm lag, zeigte sich durch die Klassenbestzeit. Auch im ersten Zeittraining konnte er die Leistung bestätigen und mit der Bestzeit die Pole Position für`s erste Qualirennen sichern. Der Start im ersten Qualirennen gelang ihm perfekt und er setzte sich sofort in Führung. Im Verlauf des Rennens konnte Samuel einen Vorsprung rausfahren, bis es in der letzten Runde zu einem Rennabbruch kam. Ein verunfalltes Fahrzeug stand so ungünstig, dass ein Rennabruch aus Sicherheitsgründen notwendig wurde.

Der Neustart gelang Samuel erneut gut, mußte aber dann wegen Schaltproblemen zwei Positionen einbüßen und beendete das Rennen als Dritter.

Im zweiten Qualifikationsrennen bremste ihn ein Stoßdämpferschaden aus und er beendete das Rennen als Achter.

Im Dritten und letzten Qualifikationsrennen wollte Samuel seine letzte Chance auf einen guten Startplatz fürs Finale nutzen. Aus der letzten Startreihe fuhr Samuel bis auf Platz drei nach vorne. Leider kam es zu einer unglücklichen Berührung durch einen anderen Fahrer, der so heftig war, dass ein Einschlag in die Leitplanke nicht mehr zu verhindern war. Samuel mußte das komplette Feld vorbei ziehen lassen und sein Fahrzeug stehen lassen. Die Schäden am Fahrzeug waren nicht unerheblich, doch konnte das Fahrzeug dank zahlreicher Helfer zum Finale wieder repariert werden.

Im Finale musste Samuel aus der hintersten Reihe als Letzter starten. Fokussiert und konzentriert gelang ihm ein guter Start ins Rennen und er konnte zügig einige Positionen gut machen. An 5. Stelle liegend, kollidierten die 4. und 3. Platzierten, dadurch konnte Samuel vorbei ziehen und in den kommenden Runden einen Vorsprung auf Platz 4 rausfahren. Der Abstand auf Platz 2 und 1 waren aber bereits zu groß und somit beendete er mit der Rennbestzeit das Rennen auf Platz 3.

Samuel musste an diesem Wochenende unverschuldet wertvolle Punkte liegen lassen, hat aber nach wie vor gute Chancen, beim letzten Rennen in Cunewalde die Deutsche Meisterschaft im Debutjahr auf dem Podium zu beenden.